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Mikronährstoffe

11.11.2013 Grüner Tee kann zur Blutzucker-Regulation beitragen

Der grüne Tee kann mit seinen darin enthaltenen Catechinen die Glukose- und Insulinwerte verbessern.
Die Ergebnisse zeigten, dass der grüne Tee signifikant die Nüchtern-Glukose und das Hämoglobin A1c (Marker für die Langzeit-Präsenz übermäßiger Blutglukose) verringerte. Weitere Auswertungen einer Untergruppe zeigten, dass der grüne Tee signifikant auch die Nüchtern-Insulin-Konzentration senken konnte. Allerdings waren auch hier die Ergebnisse der Studien nicht ganz einheitlich. Die Nüchtern-Glukose sank signifikant nur bei den Teilnehmern, die ein erhöhtes Risiko für das metabolische Syndrom hatten. Noch geben die Mediziner aufgrund dieser Analyse keine dosis-bezogenen Empfehlungen für den grünen Tee und dessen Extrakte ab. 

Quelle: Lai Liu et al., Effect of green tea on glucose control and insulin sensitivity: a meta-analysis of 17 randomized controlled trials.
In: The American Journal of Clinical Nutrition Vol. 98, Nr. 2, 2013, S. 340-348.

Die gesunde Darmflora unter der Lupe

11.11.2013 Nahrungsergänzungen stärken Krankenhaus-Patienten

Erhalten Patienten zusätzlich zu ihrer Therapie im Krankenhaus Nahrungsergänzungen, erholen sie sich besser.

Seit vielen Jahren wird immer wieder festgestellt, dass eine schlechte Ernährung zum Problem vieler, besonders älterer Patienten im Krankenhaus gehört. Eine schlechte Versorgung mit Makro- und mit den wichtigen Mikro-Nährstoffen kann im Krankheitsfall dazu führen, dass sich die Erholungs- und Heilungsprozesse verlängern und Rückfälle häufiger auftreten. Bei den Patienten, die diese Unterstützung erhalten hatten, konnte der Aufenthalt im Krankenhaus im Durchschnitt um 21 Prozent verkürzt werden, auch kamen Rückfälle bei ihnen seltener vor. Die verbesserte Krankheitssituation wirkte sich trotz der Mehrausgaben für die Nahrungsergänzungen damit insgesamt kostengünstiger aus. Die Kosten für Therapie und Krankenhausaufenthalte sanken um knapp 22 Prozent. Die Forscher schließen aus diesen Ergebnissen, dass sich der relativ geringe Mehraufwand für Nahrungsergänzungen im Krankenhaus für die Patienten und das Gesundheitswesen allgemein lohnt.



Quelle: T. J. Philipson et al., Impact of Oral Nutritional Supplementation on Hospital Outcomes.
In: American Journal of Managed Care Vol. 19, Nr. 2, 2013, S. 121-128.

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