Lebensmitteltest Pro Immun M®
Wichtige Informationen
Lebensmittelgruppen A, B, C, D
In Ihrem Testergebnis finden Sie alle getesteten Lebensmittel in
Lebensmittelgruppen A, B, C, D untergliedert. Sie sollten vor allem
die Lebensmittel der Gruppen A und B konsumieren, da diese unserer
Erfahrung nach ernährungsphysiologisch am wertvollsten sind und am
seltensten Unverträglichkeiten auslösen. Die positiv getesteten
Lebensmittel sind hier natürlich zu eliminieren.
Lebensmittel der Gruppe A können Sie täglich in größerer Auswahl
konsumieren. Von der Gruppe B empfehlen wir 2 Lebensmittel täglich.
Die Lebensmittelgruppe A hat hier nichts mit Aspergillus
(Schimmelpilz) zu tun.
Von der Gruppe C empfehlen wir 2 Lebensmittel wöchentlich und von
der Gruppe D 2 monatlich, denn die C- und D-Gruppen-Lebensmittel
verursachen eher Immunreaktionen gegen Lebensmittel oder haben
Histamin ähnliche oder gleiche Inhaltstoffe.
Lebensmittelkennzeichnungen B, S, A, H
Obst, Gemüse und Salat sind basisch (entsäuern) und sind deshalb in
unserem TestPro Immun M® mit „B” gekennzeichnet. Essen Sie täglich eine Vollkorn-Getreidemahlzeit wie Flocken,
Waffeln, gekochte Körner oder Nudeln (am besten aus glutenfreien
Getreiden wie Reis, Mais, Hirse, Buchweizen, Amaranth oder Quinoa,
wenn diese laut Testergebnis empfohlen werden). Wenn eine
Immunreaktion auf eine dieser Sorten vorliegt, diese weglassen oder
austauschen.
Essen Sie 1-5x wöchentlich Frischfleisch oder Frischfisch zusammen
mit Gemüse oder Salat, vorzugsweise Fisch. Die Häufigkeit des
Eiweißkonsumes bitte individuell mit Ihrem Therapeuten abstimmen.
Vegetarier können Ihren Eiweißbedarf evtl. auch mit zusätzlichen
pflanzlichen Aminosäurekonzentraten decken, falls der Bedarf über
die reine Ernährung nicht deckbar ist.
Getreide und Fleisch/Fisch sind säurebildend und deshalb im Test
mit „S” gekennzeichnet, was nicht bedeutet, dass diese gesundheitsschädlich sind, aber
eine ausgewogene Balance zu den Basen bildenden Lebensmitteln
darstellen sollten. In den meisten Fällen liegt eine ausgewogene
Balancierung bei 60% Basen bildend und 40% Säure bildend.
Je nach Krankheitsbild kann es sinnvoll sein, ein 1 bis 3 wöchiges
Basenfasten unter Betreuung Ihres Therapeuten in die Therapie mit
einzubauen. Kaffee ist übersäuernd und daher bitte sehr selten zu
konsumieren.
Die im Testergebnisausdruck mit „A” gekennzeichneten Lebensmittel (das A steht in diesem Falle direkt hinter dem Lebensmittel als
Kürzel in der alphabetischen Liste der getesteten Lebensmittel) sind potentiell mit Aspergillus niger (schwarzer Schimmelpilz)
belastet.
Vor allem die Lebensmittel, welche lange gelagert werden, sind hier
meist betroffen. Beispiel: Frische Walnüsse sind nicht oder nur
selten belastet, aber lange im Regal verweilende eher. Essen Sie am
besten frische Lebensmittel oder direkt nach der Ernte tief
gefrorene, hier finden wir selten Schimmelpilzbelastungen. Bei
Reaktionen auf Aspergillus niger möchten wir Sie bitten, auf Grund
unserer Erfahrungswerte auch auf die Hefe (in Alkohol, Backhefe)
und glutenhaltiges Getreide zu verzichten bzw. diese
einzuschränken.
Wir empfehlen, auf die mit * und farbig gekennzeichneten
Kuhmilchprodukte im Testergebnisausdruck, außer Butter und Sahne in
geringen Mengen, zu verzichten oder diese mindestens stark zu
reduzieren, da nach unseren langjährigen Erfahrungen bei einer
Reaktion auf ein Kuhmilchprodukt auch auf alle anderen
Ähnlichkeitsreaktionen entstehen können.
Lebensmittel, die einen hohen Histaminanteil haben können oder die
Histaminfreisetzung erhöhen können, sind mit „H” gekennzeichnet. Folgende Lebensmittel können einen hohen Histaminanteil haben:
Lange gelagerte Nüsse sowie Haselnüsse und Erdnüsse; außerdem
Essig, Sauerkraut, Käse mit langer Reifezeit, Pilze in Fässern oder
Dosen, Backhefe, Sauerteig, Zitrusfrüchte, Alkohol (vor allem
Rotwein, Bier und Sekt = alkohol. Hefen).
In den meisten Fällen können nach 4 bis 6 Monaten zunächst die mit Reaktionsstärke 1 getesteten Lebensmittel wieder alle 4 Tage gegessen werden. Die mit Reaktionsstärke 2 bis 3 getesteten Lebensmittel 1 mal die Woche.
Rotationsplan
Am Ende Ihres Testergebnisse finden sie einen Rotationsplan. Es ist sinnvoll, ein gleiches Lebensmittel nur jeden vierten Tag zu konsumieren. Somit wird unserer Erfahrung nach die Möglichkeit reduziert, dass sich neue Immunreaktionen gegen Lebensmittel aufbauen. Ein Lebensmittel, das Sie am ersten Tag nicht gegessen haben, können Sie auch gerne am zweiten oder dritten Tag konsumieren.
Bitte beachten Sie:
Alle hier vorgestellten Diagnose- und Behandlungsmethoden sind
Verfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin, die nicht zu
den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch
die Schulmedizin gehören. Alle getroffenen Aussagen über
Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen der vorgestellten
Verfahren beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungswerten in der
jeweiligen Therapierichtung selbst, die von der herrschenden
Schulmedizin nicht geteilt werden.