Thymus-Frisch-Extrakt

Was ist Thymustherapie?

Allgemein versteht man unter Thymustherapie die Behandlung mit Wirkstoffen der Thymusdrüse (Thymosine). Als Zentrale der körpereigenen Abwehr überwacht und steuert die Thymusdrüse die Immunreaktionen des Körpers und beeinflusst die Alterungsprozesse.

Wie funktioniert das Immun- (Abwehr-) System?

Jedes Lebewesen verfügt über ein Immunsystem, eine Art „Privatpolizei” zur Abwehr von Krankheiten. Es ist sehr genau organisiert und besteht aus verschiedenen, auf Abwehr spezialisierten Blutzellen und Botenstoffen. Das ganze System bemüht sich, Krankheitserreger von außen so schnell wie möglich zu vernichten. Ist das Abwehrsystem intakt, kann ein Ausbruch der Krankheit verhindert werden. Sind jedoch die „Eindringlinge” (Viren, Bakterien, Pilze etc.) zu stark, erkrankt der Mensch.

Wodurch kommt es zu Störungen im Immunsystem?

Hierfür gibt es verschiedene Gründe:

  • Das Nachlassen der Abwehrkräfte im Alter ist eine ganz natürliche Entwicklung. In der Pubertät erreicht die Thymusdrüse ihre volle Leistungskraft. Danach verringert sich kontinuierlich die Produktion von Thymosinen, diese für die Abwehr so wichtigen Thymus-Wirkstoffe. Im Alter von 50 Jahren besitzen wir nur noch 20 % ihrer Menge im Vergleich zur Pubertät. Bis zum 70. Lebensjahr hat die Thymusdrüse ihre Arbeit fast völlig eingestellt.
  • Bei chronischen Entzündungen muss das Immunsystem Schwerstarbeit leisten. Kein Wunder, dass viele dieser Patienten unter Infektanfälligkeit leiden, sich schwach und hinfällig fühlen und nur vermindert leistungsfähig sind.
  • Verschleiß (Arthrose) und chronische Entzündungen der Gelenke.
  • Ekzeme und andere Hautleiden sind immer häufiger auf Umweltgifte und zunehmende UVA-Strahlung der Sonne zurückzuführen.

Bei welchen Erkrankungen wird Thymus-Frisch-Extrakt (THX) eingesetzt?

In meiner komplementärmedizinischen Praxis setze ich diese Methode als adjuvantes (unterstützendes) Verfahren zur Unterstützung des Immunsystemes und zur Gabe von in Frischextrakten vorhandenen Phospholipiden. Diese sind u.a. Bausteine der Zellwände und Mitochondrienwände und können zu deren Stabilisierung und Aufbau unverzichtbar.

Phospholipide
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Phospholipide sind phosphorhaltige, amphiphile Lipide
Lipide
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Lipide (von griechisch λίπος lípos „Fett“) ist eine Sammelbezeichnung für ganz oder zumindest größtenteils wasserunlösliche (hydrophobe) Naturstoffe. Ihre Wasserunlöslichkeit rührt vor allem von den langen Kohlenwasserstoff-Resten, welche die allermeisten Lipide besitzen.
In lebenden Organismen werden Lipide hauptsächlich als Strukturkomponente in Zellmembranen, als Energiespeicher oder als Signalmoleküle gebraucht.

(Amphiphil (Nomen: Amphiphilie) (von griech. αμφí, amphi: "beide" und φιλíα, philia: "Liebe" oder "Freundschaft"), ambiphil (Nomen: Ambiphilie [Mischwort aus Latein und Griechisch, bedeutet so viel wie „beides liebend“]) und amphipatisch [1] beschreiben die chemische Eigenschaft einer Substanz, sowohl hydrophil als auch lipophil zu sein. Das heißt, sie ist sowohl in polaren Lösungsmitteln als auch in unpolaren Lösungsmitteln gut löslich. Dies beruht darauf, dass die Moleküle sowohl hydrophile als auch hydrophobe Bereiche aufweisen.)
Sie sind im Organismus als Membranlipide am Aufbau der Doppellipidschicht einer Biomembran beteiligt.
Es existieren weiterhin so genannte Plasmalogene. 

Sie stellen 50 % der Phospholipide des Herzens. Mit 10 % sind sie die häufigsten Moleküle im Zentralnervensystem, treten aber auch in der Herz- und Skelettmuskulatur auf. Ihre Funktion ist nicht bekannt.

Dies beruht ausschließlich auf meinen eigenen therapeutischen Erfahrungen in der begleitenden Therapie dieser Krankheiten/Störungen. Diese Verfahren/Methoden werden von der etablierten, anerkannten und herrschenden Wissenschaft nicht anerkannt.

Gibt es Alarmsignale für ein geschwächtes Immunsystem?

Am genauesten geben Blutuntersuchungen Klarheit über die Abwehrlage. Es gibt jedoch auch Anzeichen, auf die Sie selber achten können:

  • Schnelles Ermüden und mangelnder Elan
  • Infektanfälligkeit und verlängerte Krankheitsdauer
  • Wundheilungsstörungen

Welche Rolle spielt der Thymus im Immunsystem?

Der Thymus ist eine kleine Drüse hinter dem Brustbein. Bereits von Geburt an werden dort spezielle Wirkstoffe (Thymus-Peptide) produziert. Diese Thymus-Peptide (oder auch Thymosine) steuern in der Thymusdrüse und im ganzen Organismus die Funktion der Abwehrzellen. Diese werden u.a. in der Thymusdrüse dafür geschult, welche Aufgaben sie beim Abwehrkampf übernehmen sollen – z.B. ob sie Reaktionen unterstützen oder unterdrücken sollen. Besteht ein Gleichgewicht in der Anzahl dieser gegensätzlich handelnden Blutzellen, reagiert das Immunsystem normal: Eindringlinge werden abgewehrt und überschießende Reaktionen (z.B. Allergien) treten nicht auf.

Wie unterscheidet sich Thymus-Frisch-Extrakt (THX) von anderen Behandlungen des Immunsystems?

Thymus-THX ist kein Zellpräparat (= Frischzelle), sondern ein hochwertiger Drüsenextrakt. Er ist ohne Zusätze und Konservierungsstoffe. Ihr Therapeut hat diesen Extrakt nur für seine Patienten in einem pharmazeutischen Labor unter sterilen Bedingungen hergestellt. Aus diesem Grunde ist der Thymus-Frisch-Extrakt auch nicht in Apotheken erhältlich.
Vor und nach der Produktion wird ein umfangreiches Kontrollprogramm absolviert und der Extrakt anschließend schockgefroren. Erst unmittelbar vor der Injektion werden die Spritzen durch Auftauen aus dem Kälteschlaf geholt.

Wie geht die Thymus-Therapie vor sich?

Die Behandlung wird meistens ambulant (in der Praxis) durchgeführt. Die „klassische Thymus-Kur” besteht aus 10 bis 15 Spritzen, die in einem Zeitraum von 2 – 5 Wochen verabreicht werden. Die Anwendung erfolgt in den Gesäßmuskel und ist praktisch schmerzlos. Je nach Krankheitsbild kann dieses Therapie-Schema verändert werden. Bei manchen chronischen Erkrankungen kann die Therapie durch zusätzliche Injektionen (1 – 2 mal pro Woche über 2 – 3 Monate) noch verbessert werden.

Ist mit Nebenwirkungen zu rechnen?

Die Wirkstoffe sind Thymus-Peptide, ähnlich denen, die jede Thymusdrüse selbst produziert. Da in dem Thymus-Frisch-Extrakt keine langkettigen Eiweißmoleküle mehr enthalten sind, sondern nur noch die wirksamen Bestandteile, sind die Präparate regelmäßig gut verträglich. Nur gelegentlich treten Rötungen oder Juckreiz an der Injektionsstelle auf, die in der Regel ohne Behandlung wieder abklingen.

 

Bitte beachten Sie:
Alle hier vorgestellten Diagnose- und Behandlungsmethoden sind Verfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin, die nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehören. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen der vorgestellten Verfahren beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungswerten in der jeweiligen Therapierichtung selbst, die von der herrschenden Schulmedizin nicht geteilt werden