Trinkwasser
Lebensmittel oder Vergiftungsquelle?
Im Trinkwasser finden sich nicht nur Reste von Arzneimitteln,
sondern auch andere potentiell Gesundheit schädigende Gifte.
Wasserfilteranlagen können die Wasserqualität erheblich verbessern.
Im Trinkwasser lassen sich Reste von Arzneimitteln nachweisen. Das
berichtet
die Zeitschrift "Science News".
Art der Verunreinigungen
Berlin, 3. April. Bestandteile von Antibiotika, Betablockern und
anderer
Medizin finden sich nach Auskunft von Wissenschaftlern in allen
europäischen
Flüssen. Zum Teil gelangen sie mittlerweile auch ins Trinkwasser.
Ob sich
daraus gesundheitliche Nachteile ergeben, ist noch nicht geklärt.
Wie die "Science News" in ihrer neuesten Ausgabe berichten, wurden
die
Verunreinigungen mehr oder weniger zufällig bei der Analyse von
Wasserproben entdeckt, die man eigentlich auf Pestizidreste
untersuchte. Schweizer Wissenschaftler fanden dabei Spuren von
cholesterinsenkenden Medikamenten, die in der Schweiz nicht
hergestellt werden. Eine Verschmutzung durch Industrieunfälle oder
durch illegale Abwasser-Einleitung ist nach Ansicht der
Wissenschaftler somit nicht wahrscheinlich.
Ursache der Verunreigungen
Die Forscher gehen davon aus, dass die Stoffe durch menschliche
Ausscheidungen ins Abwasser gelangen, in Kläranlagen wahrscheinlich
nicht
ausreichend behandelt werden und danach in Gewässer und ins
Grundwasser
geraten.
Diese Erkenntnisse decken sich mit früheren Berichten von deutschen
Wissenschaftlern. So konnten die Chemiker Thomas Heberer und
Hans-Jürgen
Stan von der Technischen Universität Berlin Arzneimittelreste im
Berliner
Grundwasser nachweisen.
Untersuchung der Verunreinigungen
Auch bei den Stadtwerken Wiesbaden (ESWE) wurden Prüfer fündig: 30
von 60
getesteten Medikamenten ließen sich im Abwasser feststellen,
darunter
Antibiotika, Betablocker, Rückstände von Epilepsiepräperaten und
von
Kontrastmitteln aus der Röntgendiagnostik.
Alleine in Deutschland belasten bis zu 300 Pestizide und Fungizide
unser Wasser. Auch die neue TVO kann immer nur einen Teil der
möglichen Schadstoffe im Trinkwasser berücksichtigen. So gibt es im
Trinkwasser auch anerkannte Schadstoffe, für die es jedoch keinen
Grenzwert gibt.
Zu diesen Schadstoffen gehören beispielsweise:
- MEDIKAMENTENRÜCKSTÄNDE
- POLARE PESTIZIDE (können hormonähnliche Wirkungen haben)
- Asbestfasern aus Asbestzementrohren gelangen ständig ins Trinkwasser
Etwa 23,5 % der Rohrleitungen – das sind 31.126 Kilometer –
bestanden 1992 noch aus Asbestzement (Dr. Dohmen, „Wasser in
Gefahr“). Es können im Trinkwasser aus solchen Rohren mehrere
Millionen Asbestfasern pro Liter Wasser enthalten sein. Es wurde
nachgewiesen, dass selbst eine einzige Asbestfaser schon Krebs
auslösen kann. Haushalte, die mit Wasser aus Asbestzementrohren
versorgt werden, haben die ca. 300fache Raumluftbelastung mit
Asbestfasern als andere Haushalte. Die Raumluftkonzentration von
Asbest steigt mit der Zeit immer mehr an. Wäsche, die mit
asbestbelastetem Wasser gewaschen wurde, gibt die Fasern nach dem
Trocknen ab.
Das Heimtückische: Krebs durch Asbestfasern hat im Mittel eine
Latenzzeit von 37 Jahren! Das Bundesgesundheitamt schreibt:
„Asbestfasern aus Rohren gehören nicht ins Trinkwasser.“ Bitte
sorgen Sie dafür, dass die Wasserwerke ihre Asbestzementrohre
unverzüglich auswechseln!
Solange dies nicht geschehen ist, empfehle ich
Wasserreinigungsgeräte wie zum Beispiel „Multipure“ der Firma
Sanacell, Berlin, die Schadstoffe wie Asbest, Blei und Kupfer fast
zu 100 % wegfiltern. (Simonson 2005)
Grad der Belastung
Im Moment kann niemand begründet festlegen, welche Menge von diesen
Stoffen zu einer Gesundheitsgefährdung führen kann. Es ist jedoch
klar, dass dies Stoffe nicht natürlicher Bestandteil von Wasser
sind.
Laut Auszug aus dem Brockhaus-Lexikon ist das Verfahren der
Festlegung von Grenzwerten ebenso umstritten wie die Grenzwerte
selbst, da z.B. Wissenschaftler unterschiedliche Einschätzungen der
Schädlichkeit bestimmter Schadstoffe haben und Grenzwerte politisch
ausgehandelte Kompromisse darstellen zwischen ökologisch und
gesundheitlich (toxikologisch) Gebotenem, technisch Möglichem,
finanziell Tragbarem, wirtschaftlich und politisch Vertretbarem.
So ist wahrscheinlich auch besser zu verstehen, dass zum Beispiel
der Grenzwert für Blei nicht mit der neuen Trinkwasserverordnung
vom 01. Januar 2003 von derzeit 40 ug und dann 10 ug gesenkt wird,
sondern erst nach drei Teil-Schritten am 01. Dezember 2013
vollständig umgesetzt wird.
Empfehlung
Im Rahmen der Gesundheitsvorsorge und Therapie von chronischen
Krankheiten rate ich dazu, das im Haushalt verwendete Trink- und
Kochwasser mit Hilfe einer geeigneten Filteranlage vor dem Verzehr
zu reinigen. Auf Anfrage teilen wir eine Bezugsquelle mit.
Hochwertige Anlagen können Mineralwasser ersetzen.
Die Menschen haben wohl, speziell in den letzten 40 Jahren des
Wirtschaftswachstums, die Lebensnotwendigkeit des reinen und
gesunden Trinkwassers missachtet, so dass wir heute teilweise
Wasserqualitäten vorfinden, die eher zu Krankheiten führen, als uns
in der Bemühung, unsere Gesundheit zu erhalten oder wieder zu
erlangen, zu unterstützen. Heute werden wir uns daran gewöhnen
müssen, die Qualität des zum Trinken verwendeten Wassers selbst in
die Hand zu nehmen.
Interessierten Therapeuten und Patienten wird auf Anfrage eine
Bezugsmöglichkeit genannt.
Das Rückhaltevermögen von potentiell Gesundheit schädigenden
Inhalten einer effizienten Wasserreinigungsanlage beträgt für :
- Blei 96-98 %
- Chlor 87-93 %
- Nitrate 90-92 %
- Fluoride 87-93 %
- Aluminium 96-99 %
- Cyanide 86-92 %
- Nickel 98-99 %
- Sulfate 96-98 %
- Triosulfate 96-98 %
- Ferrocyanide 98-99 %
- Arsenik 94-96 %
Copyright by Ralf Meyer, HP
Die in diesem Artikel getroffenen Aussagen sind Teilaspekte der
Cellsymbiosistherapie® nach Dr. med. Heinrich Kremer
Bitte beachten Sie:
Alle hier vorgestellten Diagnose- und Behandlungsmethoden sind
Verfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin, die nicht zu
den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch
die Schulmedizin gehören. Alle getroffenen Aussagen über
Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen der vorgestellten
Verfahren beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungswerten in der
jeweiligen Therapierichtung selbst, die von der herrschenden
Schulmedizin nicht geteilt werden.
