Aktuell
Viele Zytostatika sind mutagen. Sie schädigen nicht nur das Erbgut der Patienten. Über die Keimzellen kann die genetische Instabilität im Prinzip auch auf die nächste Generation vererbt werden, wie Experimente an Mäusen in den Proceedings of the National Academy of Sciences (2012, doi: 10.1073/pnas.1119396109) zeigen.
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Störungen im Lipidhaushalt von Mitochondrien und die damit verbundene funktionelle Beeinträchtigung der mitochondrialen Membranproteine sind mögliche Ursachen von Kardiomyopathien.
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Warum bilden sich bei Krebs in manchen Fällen trotz Chemotherapie neue Metastasen? Auf diese Frage haben Heidelberger Forscher jetzt eine Antwort gefunden. Des Rätsels Lösung: Krebsstammzellen, die im Tiefschlaf sind.
Erstmals ist es Heidelberger Wissenschaftlern gelungen, zirkulierende Tumorzellen im Blut zu identifizieren, die Stammzellcharakter haben und die Metastasen in den Knochen und in der Leber auslösen.
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Erstmals ist es Heidelberger Wissenschaftlern gelungen, zirkulierende Tumorzellen im Blut zu identifizieren, die Stammzellcharakter haben und die Metastasen in den Knochen und in der Leber auslösen.
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Wissenschaftler aus Leipzig, München, Osnabrück und Erlangen-Nürnberg erforschen derzeit die Auslöser für chronische Entzündungsvorgänge, die mit der Alzheimer-Demenz einhergehen. Die Biotech-Firma Probiodrug http://www.probiodrug.de ist in das Vorhaben integriert. Ziel des dreijährigen Verbundprojekts im Kompetenznetz Degenerative Demenzen ist es, grundsätzliche Mechanismen der Alzheimer-Erkrankung aufzuklären und neue Erkenntnisse zur medikamentösen Behandlung dieser noch immer unheilbaren Krankheit zu gewinnen, erklärt Steffen Roßner vom Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung der Universität Leipzig http://uni-leipzig.de gegenüber pressetext.
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Angiotensin II (ATII), a potent vasoconstrictor, causes hypertension, promotes infiltration of myelomonocytic cells into the vessel wall, and stimulates both vascular and inflammatory cell NADPH oxidases. The predominant source of reactive oxygen species, eg, vascular (endothelial, smooth muscle, adventitial) versus phagocytic NADPH oxidase, and the role of myelomonocytic cells in mediating arterial hypertension have not been defined yet.
QUELLE: pub.med.gov
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Hohe Vitamin-D-Spiegel sind offenbar vor allem dann mit einem niedrigeren Darmkrebsrisiko assoziiert, wenn zugleich unter anderem auch die Plasmaspiegel des C-Peptids, ein Marker für die Insulinproduktion, erhöht sind. Für Empfehlungen zur Prävention ist es allerdings noch zu früh.
Den Zusammenhang zwischen dem Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, und den Plasmaspiegeln von Vitamin D, C-Peptid sowie dem Quotienten aus IGF-1 (insulin-like growth factor) und dem IGF-bindenden Protein IGFBP-3 haben jetzt US-Forscher genauer untersucht (PLoS ONE 6(12): e28520).
Sie werteten dazu die Daten von Teilnehmern der Health Professional Follow up Study (HPFS) und der Nurses‘ Health Study (NHS) aus. Die für die statistische Auswertung verwendeten Daten stammten von 499 an Darmkrebs erkrankten und 992 Studienteilnehmern ohne Krebserkrankung.
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Den Zusammenhang zwischen dem Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, und den Plasmaspiegeln von Vitamin D, C-Peptid sowie dem Quotienten aus IGF-1 (insulin-like growth factor) und dem IGF-bindenden Protein IGFBP-3 haben jetzt US-Forscher genauer untersucht (PLoS ONE 6(12): e28520).
Sie werteten dazu die Daten von Teilnehmern der Health Professional Follow up Study (HPFS) und der Nurses‘ Health Study (NHS) aus. Die für die statistische Auswertung verwendeten Daten stammten von 499 an Darmkrebs erkrankten und 992 Studienteilnehmern ohne Krebserkrankung.
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Gifte in Lebensmitteln und Krebs, Parkinson und Berufsleiden
Sehen Sie den Film "Unser täglich Gift" der auf ARTE.TV ausgestahlt wurde.
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Im Frühstadium des Morbus Hodgkin ist heute eine Heilung allein mit einer Chemotherapie möglich. Der Verzicht auf die begleitende Strahlentherapie verbessert laut einer Studie im New England Journal of Medicine (2011; doi: 10.1056/NEJMoa1111961) sogar das Langzeitüberleben, da es seltener zu Sekundärkarzinomen kommt. Kardiale Komplikationen waren unter alleiniger Chemotherapie ebenfalls seltener.
Eine ausgedehnte Strahlentherapie hat vor 20 Jahren erstmals eine Heilung des Morbus Hodgkin im Frühstadium ermöglicht. Später wurde entdeckt, dass die Kombination mit einer Chemotherapie eine Reduktion der Strahlendosis erlaubt, ohne die Heilungschancen zu gefährden, die heute bei etwa 90 Prozent liegen.
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Eine ausgedehnte Strahlentherapie hat vor 20 Jahren erstmals eine Heilung des Morbus Hodgkin im Frühstadium ermöglicht. Später wurde entdeckt, dass die Kombination mit einer Chemotherapie eine Reduktion der Strahlendosis erlaubt, ohne die Heilungschancen zu gefährden, die heute bei etwa 90 Prozent liegen.
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London – Etwa 40 Prozent aller Krebserkrankungen lassen sich auf einen ungesunden Lebensstil oder Umweltfaktoren zurückführen, rechnen Epidemiologen der Stiftung Cancer Research UK in einem Supplement des British Journal of Cancer vor. Allein ein Drittel aller Krebserkrankungen würden durch Rauchen, ungesunde Ernährung, Alkohol und Übergewicht verursacht.
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Azofarben, Nanopartikel, Monomere, Biozide – Hunderte von Hilfsstoffen, von der Industrie oft als Neuentwicklungen gefeiert, bedrohen die Gesundheit. Dabei gibt es für Textilien keine Zulassungspflicht oder gesetzliche Prüfung.
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Therapieversuche gegen Alzheimer waren bisher wenig erfolgreich. Ein neuer Therapieansatz ist nun, die Neurogenese im Hippocampus zu fördern.
Die bisherigen Therapiebemühungen bei Alzheimer die Ablagerungen von Beta-Amyloid und neurofibrillären Bündeln im Hirn zu reduzieren oder vermeiden durch Hemmung der Gamma- und Beta-Sekretase, noch durch die Immunisierung gegen das A-Beta-Protein zeigten keine zufriedenstellen Ergebnisse.
Es sei nun an der Zeit, bei der Suche nach Therapiestrategien, "die Beta-Amyloid-Schiene außen vorzulassen", so der Frankfurter Pharmakologe Professor Walter E. Müller.
Ein bisher kaum beachteter Aspekt sei zum Beispiel die mit zunehmendem Alter und verstärkt bei Alzheimer beeinträchtigte Energieversorgung der Hirnzellen.
"Mitochondrien gelten heute als zentraler Punkt in der Pathophysiologie der Erkrankung", so Müller bei einer Pressekonferenz in Frankfurt.
Das Alter sei nach wie vor der wichtigste Risikofaktor der Alzheimer-Demenz. Aus Zell- und Tierexperimenten gebe es nun Hinweise, dass die Funktion der mitochondrialen Atmungskette durch Alterungsprozesse, krankheitsspezifische Proteine (tau-Protein und Beta-Amyloid) gestört werde.
Mit Ginkgo lässt sich Neurogenese im Hippocampus fördern
Folge der beeinträchtigten Funktion der Mitochondrien können Störungen bei der Bildung von Synapsen und Neuriten sein. Diese Veränderungen gehen der Bildung neuritischer Plaques und der klinischen Manifestation der Erkrankung um zehn bis 30 Jahre voraus, so Müller. Ein Gingkoextrakt gebe etwas konkretere Hoffnung: Damit lassen sich nach tierexperimentellen Befunden sowohl die Mitochondrien gesteuerte Apoptose und die Oligomerisierung von Beta-Amyloid hemmen als auch die Neurogenese im Hippocampus fördern. Therapieanstätze kämen allerdings meist zu spät und es fehle zudem an langzeittherapieerfahrungen, so dass diese Therapieoptionen nicht empfohlen werden.
Gehirntraining hilfreich
Kognitives Training stabilisiere sowohl bei manifester Altersdemenz als auch bei minimaler kognitiver Beeinträchtigung die kognitive Funktion der Patienten.
Ähnliche Befunde liegen für aerobe körperliche Aktivität vor. Im Tierexperiment sind dadurch sogar positive Einflüsse auf Neuroplastizität, Neurogenese und die Amyloidmenge nachweisbar.
Anmerkung Ralf Meyer, 01.12.2011, nicht Teil obiger Publikation:
Im Rahmen des Gesamtkonzeptes der Cellsymbiosistherapie (r) nach Dr. med. Heinrich Kremer werden Polyphenole und Isoflavonoide seit 2004 ernährungsadjuvant eingesetzt. Über die Wirksamkeit dieser bei kognitiver Leistungsschwäche liegen aktuell nur vereinzelte therapeutische Erfahrungsmeldungen vor.
Nach Meinung von R. Meyer liegen Therapiegrenzen generell dort, wo hirn- und mitochondrienfunktionprotektive Therapien erst bei zu weit fortgeschrittenen Leiden eingesetzt werden.
Quelle: AERZTEZEITUNG.DE
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Es sei nun an der Zeit, bei der Suche nach Therapiestrategien, "die Beta-Amyloid-Schiene außen vorzulassen", so der Frankfurter Pharmakologe Professor Walter E. Müller.
Ein bisher kaum beachteter Aspekt sei zum Beispiel die mit zunehmendem Alter und verstärkt bei Alzheimer beeinträchtigte Energieversorgung der Hirnzellen.
"Mitochondrien gelten heute als zentraler Punkt in der Pathophysiologie der Erkrankung", so Müller bei einer Pressekonferenz in Frankfurt.
Das Alter sei nach wie vor der wichtigste Risikofaktor der Alzheimer-Demenz. Aus Zell- und Tierexperimenten gebe es nun Hinweise, dass die Funktion der mitochondrialen Atmungskette durch Alterungsprozesse, krankheitsspezifische Proteine (tau-Protein und Beta-Amyloid) gestört werde.
Mit Ginkgo lässt sich Neurogenese im Hippocampus fördern
Folge der beeinträchtigten Funktion der Mitochondrien können Störungen bei der Bildung von Synapsen und Neuriten sein. Diese Veränderungen gehen der Bildung neuritischer Plaques und der klinischen Manifestation der Erkrankung um zehn bis 30 Jahre voraus, so Müller. Ein Gingkoextrakt gebe etwas konkretere Hoffnung: Damit lassen sich nach tierexperimentellen Befunden sowohl die Mitochondrien gesteuerte Apoptose und die Oligomerisierung von Beta-Amyloid hemmen als auch die Neurogenese im Hippocampus fördern. Therapieanstätze kämen allerdings meist zu spät und es fehle zudem an langzeittherapieerfahrungen, so dass diese Therapieoptionen nicht empfohlen werden.
Gehirntraining hilfreich
Kognitives Training stabilisiere sowohl bei manifester Altersdemenz als auch bei minimaler kognitiver Beeinträchtigung die kognitive Funktion der Patienten.
Ähnliche Befunde liegen für aerobe körperliche Aktivität vor. Im Tierexperiment sind dadurch sogar positive Einflüsse auf Neuroplastizität, Neurogenese und die Amyloidmenge nachweisbar.
Anmerkung Ralf Meyer, 01.12.2011, nicht Teil obiger Publikation:
Im Rahmen des Gesamtkonzeptes der Cellsymbiosistherapie (r) nach Dr. med. Heinrich Kremer werden Polyphenole und Isoflavonoide seit 2004 ernährungsadjuvant eingesetzt. Über die Wirksamkeit dieser bei kognitiver Leistungsschwäche liegen aktuell nur vereinzelte therapeutische Erfahrungsmeldungen vor.
Nach Meinung von R. Meyer liegen Therapiegrenzen generell dort, wo hirn- und mitochondrienfunktionprotektive Therapien erst bei zu weit fortgeschrittenen Leiden eingesetzt werden.
Quelle: AERZTEZEITUNG.DE
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Die Ablehnung der Kostenerstattung „wissenschaftlich nicht allgemein anerkannter“ Naturheilverfahren durch die Krankenkassen ist rechtswidrig. Sie verstößt gegen den Grundgesetz-Grundsatz der Methodenfreiheit, gegen die Rechte der Patienten und gegen die Rechtsprechung. Der Begriff der „wissenschaftlichen Anerkennung“ ist unwissenschaftlich und unlogisch, naiv und willkürlich sowie rechtlich irrelevant und nichtig. In der Schul-„Medizin“ gibt es bis heute keine wissenschaftlichen Definitionen der Begriffe „Krankheit“ und „Gesundheit“. Die moderne, konventionelle, kommerzielle Schul-„Medizin“ ist weder »Medizin« noch »Wissenschaft«!
QUELLE: MMNews.de
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B-Vitamine könnten sich als Mittel erweisen, das Gehirn im Alter länger fit zu halten, wie aus einer US-amerikanischen Studie hervorgeht. Denn wer zu wenig an B-Vitaminen hat, baut geistig schneller ab.
CHICAGO. Bekanntlich ist das Gehirn im Alter nicht nur weniger leistungsfähig als in jungen Jahren, es verliert auch zunehmend an Masse.
Könnte man diesen Prozess bremsen, wären die Alten vermutlich nicht nur geistig fitter, eine Demenz, so die Hoffnung, würde sich dann auch erst später zeigen.
Als Jungbrunnen fürs alternde Gehirn sind seit einiger Zeit B-Vitamine im Gespräch.
QUELLE: aerztezeitung.de
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Könnte man diesen Prozess bremsen, wären die Alten vermutlich nicht nur geistig fitter, eine Demenz, so die Hoffnung, würde sich dann auch erst später zeigen.
Als Jungbrunnen fürs alternde Gehirn sind seit einiger Zeit B-Vitamine im Gespräch.
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Ändern Männer mit Prostatakrebs ihre Ernährung und konsumieren mehr Omega-3-Fettsäuren, bremst dies das Wachstum der Tumorzellen.
LOS ANGELES (mut). Mit einer ungewöhnlichen Studie haben US-Forscher aus Los Angeles nachgewiesen, dass die Ernährung das Teilungsverhalten von Prostata-Tumorzellen beeinflusst.
Ein Team um Dr. William Aronson hat 55 Männer mit Prostatakarzinom vier bis sechs Wochen vor der Entfernung der Drüse unterschiedliche Mahlzeiten aufgetischt.
QUELLE: Aerztezeitung.de
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Ein Team um Dr. William Aronson hat 55 Männer mit Prostatakarzinom vier bis sechs Wochen vor der Entfernung der Drüse unterschiedliche Mahlzeiten aufgetischt.
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